Ich teile ihre Entrüstung über die selbstverschuldete Unwissenheit der heutigen Gesellschaft.
Was mich jedoch mehr beunruhigt als die Unwissenheit über Bewandtnisse hinter Feiertagen ist der Verlust der Werte in dieser neuen Gesellschaft, mit der das Obengenannte einhergeht.
Heutzutage sind viele nur Anhänger einer Religion „weil es eben so ist“, sie in dieser Religion erzogen wurden oder Ähnliches. Zu wenige machen sich die Mühe, sich Gedanken über ihren Glauben oder gar ihr Leben zu machen.
Nicht nur das Wissen über religiös-kulturelle Daten geht verloren, sondern auch der Wille zu überdenken, wohin man sein Leben richten und welche Maximen man sich setzen sollte.
Ich denke, der Rückgang der religiös-Gläubigen/Wissenden ist „nur“ ein weiteres Symptom für den ethischen Verfall in unserer „Spaßgesellschaft“.
Nachdenklich,
Negativ