Als Antwort auf: Pfingsten? – Was war da denn los?

Ich teile ihre Entrüstung über die selbstverschuldete Unwissenheit der heutigen Gesellschaft.

Was mich jedoch mehr beunruhigt als die Unwissenheit über Bewandtnisse hinter Feiertagen ist der Verlust der Werte in dieser neuen Gesellschaft, mit der das Obengenannte einhergeht.
Heutzutage sind viele nur Anhänger einer Religion „weil es eben so ist“, sie in dieser Religion erzogen wurden oder Ähnliches. Zu wenige machen sich die Mühe, sich Gedanken über ihren Glauben oder gar ihr Leben zu machen.
Nicht nur das Wissen über religiös-kulturelle Daten geht verloren, sondern auch der Wille zu überdenken, wohin man sein Leben richten und welche Maximen man sich setzen sollte.

Ich denke, der Rückgang der religiös-Gläubigen/Wissenden ist „nur“ ein weiteres Symptom für den ethischen Verfall in unserer „Spaßgesellschaft“.

Nachdenklich,
Negativ

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Als Antwort auf: Pfingsten? – Was war da denn los?

NB: Tippfehler im Kommentar von Limoa korrigiert.

Ich habe weder etwas gegen Pluralität (das Wissen der Vielen kann sehr nützlich sein …) noch gegen Individualität (Einmaligkeit jedes einzelnen Menschen als jeweiliges Abbild des dadurch auch unbegreifbaren Gottes), solange sich das irgendwie sprachlich artikulieren lässt. Nur die Sprachlosigkeit oder – neudeutsch – auch der Dummschwatz schrecken mich. Es ist wohl ein besonderes Charisma, zwischen zeitgeistigem Ungeist und Heiligem Geist unterscheiden zu können …

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Als Antwort auf: Pfingsten? – Was war da denn los?

Plural sind wir und individualisiert; beides empfinde ich nicht als Schrecken: auch der Geist Gottes befähigte die Jünger, sich in allen Sprachen verständlich zu machen und nicht nur in einer. Wer da mit seinem Latein am Ende ist … (o: … gibt auf oder hofft auf Gottes Geist

Der Blogautor hat diesen Kommentar zu folgendem Zeitpunkt ver

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Als Antwort auf: Pfingsten? – Was war da denn los?

Tja, so manch einer weiss als Kirchenmitglied gar nicht, das Pfingsten quasi das Gründungsfest der christlichen Kirche ist… Passt aber zu Säkularisierung der Gesellschaft.

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Pfingsten? – Was war da denn los?

„Hat das nicht mit irgendso ’nem mittelalterlichen Brauch mit Ochsen zu tun?“

Gemeint war wohl der Pfingstochse.

„Ist da nicht Jesus im Himmel angekommen?“

In 10 Tagen von der Erde zum Himmel? 10 Tage vor Pfingsten ist ja „Christi Himmelfahrt“.

„Ist da nicht Jesus auferstanden?“

Knapp daneben! Pfingsten mit Ostern verwechselt!

Die Antworten erhielt der Redakteur des Kommerzsenders „Radio ffn“ aktuell von Jugendlichen auf Hannoveraner Straßen.

Tja, wer kennt sie noch die alte Erzählung in der Apostelgeschichte, Kapitel 2?

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Da erhob sich vom Himmel her ein Brausen und Zungen wie von Feuer erschienen über den Köpfen der Apostel.

Pfingsten , griech. „50 Tage“ (nach Ostern) gilt auch als der Geburtstag der Kirche.

Sein Ursprung geht auf das jüdische Fest „Schawuot“ zurück (Wochenfest nach Pessach).

Aber wer nicht mehr in die Kirche geht und auch nicht mehr in der Bibel liest (oder erst gar keine hat), weiß darüber natürlich nichts.
Die PISA-Studie, Abt. Religion, erteilt Deutschland eine glatte „6“.

Gute Besserung Deutschland!
Geistige Erneuerung tut Not.

Noch ein paar Wikipedia-Links zur Linderung der geistigen Not:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten
http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Geist
http://de.wikipedia.org/wiki/Gaben_des_Heiligen_Geistes
(7 Gaben / Charismen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Schawuot
http://de.wikipedia.org/wiki/Rabbula-Evangeliar
(daraus ist das obige Bild entnommen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstochse

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Als Antwort auf: Glückwunsch „WWW“ und „SPAM“!

Mehr kann man von einem „Döspaddel“ auch wirklich nicht als Kommentar erwarten. Schade nur, dass so ein Döspaddel seine „Weisheit“ aus einem Gymnasium funkt (vgl. IP-Adresse).

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Als Antwort auf: Glückwunsch „WWW“ und „SPAM“!

Totaler Quatsch!

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Als Antwort auf: Glückwunsch „WWW“ und „SPAM“!

Jaja, was täten wir nur ohne das allgegenwärtige Internet… Sogar in den TV-Nachrichten heißt es: mehr Informationen unter www.***.de

Aber in der Tat: Zu kommerziell ist es geworden und kaum noch etwas von dem Anarchismus der Anfangsjahre. Und seine Unschuld hat das Netz auch schon verloren…

Aber ein klein wenig Spass macht es schon noch. Wenn man nach den Perlen sucht und sie findet. Diese Liebevollen privaten Seiten mit Spezialinfos. O.Ä.

Aber trotzedem: viel war ich sonst nie im Netz – und er hat abgenommen. Der Zeitwaufwand.

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Glückwunsch „WWW“ und „SPAM“!

WWW wurde 15 und SPAM bereits 30!

Der Siegeszug des Internets begann 1989 als Projekt am CERN in Genf. Die Abkürzung steht für „Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire“, also der Europäischen Organisation für Kernforschung. Wir erinnern uns: Das Internet begann 20 Jahre vor dem „WWW“ als militärisches „ArpaNet“ in den USA, um die Silos der dortigen Nuklearwaffen vor möglichen Raketenangriffen der Sowjetunion zu schützen.

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Erst nachdem Tim Berners-Lee am CERN ein Hypertext-System aufbaute, trat das Internet seinen Siegeszug über die Universitäten bis in die Büros von Unternehmen und Wohnstuben der Bürger an. Für die meisten Zeitgenossen besteht das Internet seitdem als Synonym für „WWW“ (WorldWideWeb). Dabei gibt es im Internet noch ganz andere Dienste wie z.B. eMail (elektronische Post), FTP (FileTransferProtokoll, also Dateiübertragung), News (Usenet-Newsgroups) und IRC (InternetRelayChat).

Das Web sollte nach der Vorstellung seiner Erfinder alle verfügbaren digitalen Dokumente und Dateien mit Hilfe einer Verlinkung (Hypertext) miteinander vernetzen und die soziale und politische Aktivität der Nutzer begünstigen. Stattdessen stellte sich allerdings durch die fortschreitende Kommerzialisierung immer mehr Passivität der Nutzer ein. Man nutzte das Web kaum anders als das Fernsehen: Surfen, statt Zappen.

Erst durch den Begriff „Web 2.0“ fand das Internet ab September 2005 wieder seine aktive Perspektive. Eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente wie Wikis, Weblogs (Blogs) und Portale von Communitys wie Flickr (Bilddatenbank), YouTube (Videos), MySpace (Online-Netzwerk) wurden besonders unter jungen Nutzern selbstverständlich. Manche Zukunftsforscher meinen sogar, dass diese Dienste den passiven Rundfunk entweder stark verändern oder sogar langfristig ersetzen.

Zur größten Killerapplikation (Durchbruch einer bestehenden Techologie) wurde „eMail“ als digitale Post. Bereits vor dem Internetzeitalter schickten sich Computer-Enthusiasten über Mailboxen (z.B. FidoNet, Zerberus-Netz), die wegen der damals vergleichsweise hohen Telekommunikationskosten immer nur wenige Minuten online waren, weltweit digitale Botschaften zu.

Erst als eMails durch das Internet zu einem massenhaften Phänomen wurden, begann eine Seuche, die heutzutage fast jeden Internetnutzer täglich heimsucht: SPAM.

SPAM wird oft auch als Junk (englisch für: „Abfall“ oder „Plunder“) bezeichnet, also Nachrichten, welche dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und oft werbenden Inhalt haben (meist von Porno bis Viagra). Manche sind sogar gefährlich, weil sie vermeintlich von der eigenen Bank stammen, aber in Wirklichkeit nur Transaktionsnummern und Passwörter der Kontoverbindung durch Abfragen auf frisierten Webseiten habhaft werden wollen (Phishing), um dann weitergehende Betrügereien durchführen zu können.

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Wer weiß schon, dass sich hinter SPAM ursprünglich ein minderwertiges Dosenfleisch verbarg? – „Spiced Pork And Meat“ stand in allen erdenklichen Variationen auf einer Speisekarte eines Cafes, das in einem Spam-Sketch der englischen Comedyserie Monty Python’s Flying Circus unnötig häufige Verwendung und Wiederholung erfuhr.

Guten Appetit beim Verspeisen des WWW- und SPAM-Geburtstagskuchens! 😉

Weblinks:
http://de.wikipedia.org/wiki/WWW
http://de.wikipedia.org/wiki/Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0
http://de.wikipedia.org/wiki/Spam

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Als Antwort auf: Heiliger Michael, Heiliger Georg und der Welttag des Buches

Ja, und man leistet sich einen Roman-Tisch am Tag der Buchhalter…. Und nicht jeder Heilige hat diesen Status auch verdient.

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