Als Antwort auf: Game over!

Der Hang zum Pragmatismus in Deutschland spottet jeder Beschreibung. Ein Massaker wird an einer Schule begangen, und schnell werden die Gewaltspiele, die von Jugendlichen heutzutage gespielt werden, zur Ursache erklärt.
Dabei gab es Amokläufe an Schulen bereits zu einer Zeit, als die „technische Revolution“ in Form von PCs und Computerspielen noch in den grauen Zellen der EDV-Pioniere schlummerten. Gerne übersieht man auch, dass z.B. im Mittelalter Hinrichtungen öffentlich (und somit auch für Kinder zugänglich) abgehalten wurden!

Aber immerhin förderte Religion und Gottesnähe zumeist den Respekt vor dem Leben der Mitmenschen und das eigene Schuldbekenntnis.

Wobei das Augenmerk auf dem eigenen Schuldbekenntnis liegt. Der Mensch ist von Geburt an schuldig und muss in tiefer Demut vor Kirche und Gott zu Kreuze kriechen, um in den Garten Eden einziehen zu dürfen.
Dabei wurden einige der schlimmsten Verbrechen von der Kirche begangen, im Namen des „Einen Gottes.“
Hexenverbrennung und Kreuzzüge, genehmigt durch die Kirche bzw. den Papst als Vertreter und Stimme Gottes, dessen Wort Gesetz ist???

Was wir heute bei Muslimen verurteilen (gehorsam gegenüber Allah und seinen Propheten bis in den Tod) haben wir Christen vor nicht allzu langer Zeit selbst gut geheißen.
Religion fördert nicht den Respekt vor dem Leben anderer, sondern schafft im Gegenteil Hass und Vorurteil.

Wie sehr fördert der Papst den Respekt vor dem Leben, indem er den Gläubigen die Benutzung von Kondomen verbietet?

MfG

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Der Kardinal und sein(e) Richter …

gerhard_richter_wp0502_150px

Ja, die bösen Medien, die einfach Zitate über angeblich „entartete Kultur“ verkürzt wiedergeben und so gar nicht gottesfürchtig über einen armen, frommen Kardinal mit dem sprachlichen Fallbeil richten …

Mal nachgefragt:
Gibt es eigentlich auch ent-art-ete [1] Kardinäle? – Kardinäle, die nicht viel von zeitgenössischer Kunst (und Kultur?) verstehen?

[1] ars, artis f. die geregelte Kunst; jede körperliche od. geistige Fertigkeit, insofern sie sich werktätig zeigt, das Handwerk (die Profession), das Gewerbe, die Kunst, Kunstleistung, Wissenschaft
in: Lateinisch-deutsches Handwörterbuch: ars. Georges: Lateinisch-Deutsch / Deutsch-Lateinisch, S. 5179

Schon bei der Einweihung des Gerhard Richter Fensters im Kölner Dom “floh” Kardinal Meisner nach Polen (unaufschiebbarer Termin!?), meinte aber noch sagen zu müssen, dass das Richter-Fenster eher in eine Moschee oder ein anderes Gebetshaus passe (Synagoge?).

Ja, das ist schon ein Kreuz mit dem Gott aus jüdischer Wurzel, von dem man sich kein Bild machen soll …

Dabei hatte es der bekennende Agnostiker Richter gut gemeint und knüpfte mit seinem fulminanten Glasfarbenspiel (besonders bei aufsteigendem Weihrauch betrachtet!) an den Farben mittelalterlicher Kirchenfenster an.

Kardinal Meisner kann man nur eine Pilgerreise ins Nachbarbistum Aachen anraten, genauer gesagt zur Pax-Christi-Kirche in Krefeld-Oppum. Dort pflegt die katholische Gemeinde seit Jahrzehnten nicht nur den Dialog mit kirchenfernen Künstlern (z.B. Joseph Beuys, Klaus Staeck; Günther Uecker), sondern stellt auch noch deren einst so gar nicht für eine Kirche geschaffenen Werke im Kirchenraum aus: http://www.kirche-im-bistum-aachen.de/kiba/dcms/traeger/2/pfarre-pax-christi-krefeld-oppum/Kunst.html

Vielleicht schließt Kardinal Meisner dort dann auch seinen Frieden mit dem Künstler Gerhard Richter und mit den Medien und mit dem frechen Kabarettisten Jürgen Becker und mit … und mit …

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Als Antwort auf: Der Kardinal und sein(e) Richter …

Jaja, pfui pfui pfui, böser Kardinal, stellt ihn an den Pranger und steinigt ihn…

Ich bin katholischer Agnostiker mit starker Attitüde zum Atheismus, aber sogar ich muss sagen, dass diese Fenster einfach nicht in ein katholisches Gotteshaus passen.

Vielleicht sollten wir einmal weniger auf die Wortwahl und mehr auf den sachlichen Inhalt einer Aussage legen. Aber so etwas ist in Deutschland ja absolut tabu, wer nicht eine halbe Stunde eine Aussage überdenkt wird ja gleich als dunkelbrauner Nazi verurteilt.
Dabei gäbe es soviele Dinge in Deutschland, über die wir wirklich reden sollten, und zwar ganz unverblümt… :yes:

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Der Kardinal und sein(e) Richter …

gerhard_richter_wp0502_150px

Ja, die bösen Medien, die einfach Zitate über angeblich „entartete Kultur“ verkürzt wiedergeben und so gar nicht gottesfürchtig über einen armen, frommen Kardinal mit dem sprachlichen Fallbeil richten …

Mal nachgefragt:
Gibt es eigentlich auch ent-art-ete [1] Kardinäle? – Kardinäle, die nicht viel von zeitgenössischer Kunst (und Kultur?) verstehen?

[1] ars, artis f. die geregelte Kunst; jede körperliche od. geistige Fertigkeit, insofern sie sich werktätig zeigt, das Handwerk (die Profession), das Gewerbe, die Kunst, Kunstleistung, Wissenschaft
in: Lateinisch-deutsches Handwörterbuch: ars. Georges: Lateinisch-Deutsch / Deutsch-Lateinisch, S. 5179

Schon bei der Einweihung des Gerhard Richter Fensters im Kölner Dom “floh” Kardinal Meisner nach Polen (unaufschiebbarer Termin!?), meinte aber noch sagen zu müssen, dass das Richter-Fenster eher in eine Moschee oder ein anderes Gebetshaus passe (Synagoge?).

Ja, das ist schon ein Kreuz mit dem Gott aus jüdischer Wurzel, von dem man sich kein Bild machen soll …

Dabei hatte es der bekennende Agnostiker Richter gut gemeint und knüpfte mit seinem fulminanten Glasfarbenspiel (besonders bei aufsteigendem Weihrauch betrachtet!) an den Farben mittelalterlicher Kirchenfenster an.

Kardinal Meisner kann man nur eine Pilgerreise ins Nachbarbistum Aachen anraten, genauer gesagt zur Pax-Christi-Kirche in Krefeld-Oppum. Dort pflegt die katholische Gemeinde seit Jahrzehnten nicht nur den Dialog mit kirchenfernen Künstlern (z.B. Joseph Beuys, Klaus Staeck; Günther Uecker), sondern stellt auch noch deren einst so gar nicht für eine Kirche geschaffenen Werke im Kirchenraum aus: http://www.kirche-im-bistum-aachen.de/kiba/dcms/traeger/2/pfarre-pax-christi-krefeld-oppum/Kunst.html

Vielleicht schließt Kardinal Meisner dort dann auch seinen Frieden mit dem Künstler Gerhard Richter und mit den Medien und mit dem frechen Kabarettisten Jürgen Becker und mit … und mit …

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Als Antwort auf: Deine Stimme gegen Armut

Sehr geehrte Damen und Herren,

nun haben wir Anne Radstaak,MonaSchwenker,Bettina Gladisch und ich das
Projekt
www.kunststimmen-gegen-armut.de
ins Leben gerufen.
Bei diesem Projekt geht es um den Themenkreis „Arbeitslosigkeit, Hartz IV,
neue Armut, daraus resultierende Emotionen und um die Frage „Sind wir
Deutschland“? Ein M i t m a c h p r o j e k t für alle Schichten in der
Bevölkerung mit dem Ziel, den Politikern in Berlin zu einem definierten
Zeitpunkt in einer geballten Aktion ein „Riesengeschenk“ zu machen.

Reinschauen..durchlesen…mitmachen!

Mit freundlichen Grüßen Thomas Baier

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Als Antwort auf: Herr, schmeiß Hirn vom Himmel …

ops, da fehlt noch was:

Ich glaube es wäre gut, wenn wir Gott auch noch um mehr Herzen bitten würden. Denn Hirn allein ist keine verlässliche Quelle für die Einsicht.

Wenn die Verbindung zwischen Intellekt und Seele unterbrochen ist …brauchen wir starke Seile.

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Als Antwort auf: Herr, schmeiß Hirn vom Himmel …

Bei einer Predigt zu Pfingsten erhielt ich einmal eine sehr „eingängige“ Erklärung über das Wirken des Heiligen Geistes:

>>Der Hlg. Geist zieht in den Menschen ein – als Dauergast. Ist es hell in der Seele des Gastgebers, wandert er durch alle Räume, lässt sich mal hier mal dort nieder und wirkt unaufdringlich aber beständig in den verschieden Räumen.
Manchmal kommen jedoch dunkle Tage, an denen seine Hilfe unerwünscht ist. Dann quartiert er sich in der hintersten Kammer ein und wartet darauf, dass ihm die Türe wieder geöffnet wird …aber er zieht nicht aus.

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Daheim unterwegs auf dem Jakobsweg

Offizielles Logo des Jakobswegs
"Als Jakobsweg (span. Camino de Santiago) wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet." – So der Einleitungssatz des entsprechenden Wikipedia-Artikels. Die Route mit ihren Zuwegen sei bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts entstanden.

Weitere Informationen
Umfangreiche Literaturangaben, Übersichtskarten und Wegbeschreibungen finden Sie in den folgenden Wikipedia-Artikeln sowie weiteren Links:
Jakobsweg: http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg
Pilgerweg: http://de.wikipedia.org/wiki/Pilgerweg
Deutsche St. Jakobus Gesellschaft
(WP-Artikel): Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft e.V.
Deutsche St. Jakobus Gesellschaft e.V.
(Vereinsseite): http://www.deutsche-jakobus-gesellschaft.de/
Landschaftsverband Rheinland
(Jakobsweg-Projekt): Jakobswege (LVR)

In der Zeit der Industrialisierung ist der Pilgerweg in weiten Teilen des Christentums leider ziemlich in Vergessenheit geraten.
"
Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.", weiß die Open-Source-Enzyklpädie Wikipedia weiter zu berichten.

Im Jahre 1987 hatte der Europarat die Wege der Jakobspilger in ganz Europa zur europäischen Kulturroute erhoben und ihre Identifizierung empfohlen.

1999 startete in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland das Projekt "Wege der Jakobspilger im Rheinland".

Drei Routen sind bisher ausgeschildert und in Führern beschrieben:
1. Wuppertal – Köln – Aachen – Belgien,
2. Köln – Trier – Frankreich.
3. Millingen am Rhein – Kevelaer – Roermond – Maastricht.

Ein vierter Weg ist am Niederrhein in Arbeit:

Pünktlich zum Namensfest des Heiligen Jakobus am 25. Juli wurde der Weg von Xanten nach Köln / Aachen im Jahre 2007 nun auch auf Moerser Stadtgebiet durch Klebemarken an Verkehrszeichenschildern und markanten Bäumen ausgezeichnet. – Einen großen Dank verdient für dieses Werk übrigens der Wanderwegewart des "Verein Niederrhein", Herr Torsten Terhorst aus Düsseldorf!

Den Verlauf des Jakobweges auf Moerser Stadtgebiet (PLZ 47441) gibt es auf meiner Website unter http://www.t-nolte.de/jakobsweg.htm.

Fröhliches und christliches Wandern!
 

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Daheim unterwegs auf dem Jakobsweg

Offizielles Logo des Jakobswegs
„Als Jakobsweg (span. Camino de Santiago) wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet.“ – So der Einleitungssatz des entsprechenden Wikipedia-Artikels. Die Route mit ihren Zuwegen sei bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts entstanden.

Weitere Informationen
Umfangreiche Literaturangaben, Übersichtskarten und Wegbeschreibungen finden Sie in den folgenden Wikipedia-Artikeln sowie weiteren Links:
Jakobsweg: http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg
Pilgerweg: http://de.wikipedia.org/wiki/Pilgerweg
Deutsche St. Jakobus Gesellschaft
(WP-Artikel): Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft e.V.
Deutsche St. Jakobus Gesellschaft e.V.
(Vereinsseite): http://www.deutsche-jakobus-gesellschaft.de/
Landschaftsverband Rheinland
(Jakobsweg-Projekt): Jakobswege (LVR)

In der Zeit der Industrialisierung ist der Pilgerweg in weiten Teilen des Christentums leider ziemlich in Vergessenheit geraten.
Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.„, weiß die Open-Source-Enzyklpädie Wikipedia weiter zu berichten.

Im Jahre 1987 hatte der Europarat die Wege der Jakobspilger in ganz Europa zur europäischen Kulturroute erhoben und ihre Identifizierung empfohlen.

1999 startete in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland das Projekt „Wege der Jakobspilger im Rheinland“.

Drei Routen sind bisher ausgeschildert und in Führern beschrieben:
1. Wuppertal – Köln – Aachen – Belgien,
2. Köln – Trier – Frankreich.
3. Millingen am Rhein – Kevelaer – Roermond – Maastricht.

Ein vierter Weg ist am Niederrhein in Arbeit:

Pünktlich zum Namensfest des Heiligen Jakobus am 25. Juli wurde der Weg von Xanten nach Köln / Aachen im Jahre 2007 nun auch auf Moerser Stadtgebiet durch Klebemarken an Verkehrszeichenschildern und markanten Bäumen ausgezeichnet. – Einen großen Dank verdient für dieses Werk übrigens der Wanderwegewart des „Verein Niederrhein“, Herr Torsten Terhorst aus Düsseldorf!

Den Verlauf des Jakobweges auf Moerser Stadtgebiet (PLZ 47441) gibt es auf miener Website unter http://www.t-nolte.de/jakobsweg.htm.

Fröhliches und christliches Wandern!
 

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Als Antwort auf: Deine Stimme gegen Armut

Ja ja, der Herr Nolte! Immer noch der Alte! 🙂 Interesting
browsing though! Ich hoffe dass im Kampf gegen Dan Brown und Popetown nicht die wirklich wichtigen Dinge uebersehen werden. 😉
Meine Stimme im Kampf gegen Armut???? Ist ja nett, dass die Herren und Damen Beckham, Schiffer, Timberlake, etc. mit ihren Fingern schnippen. Aber solange die Leute Klamottten tragen die in Sweat Shops produziert werden und Werbevertraege haben mit denen man ganze Laender bezahlen kann, lasse ich mich von denen nicht vor einen Karren spannen! Think global, act local! Oder wie war das noch?
Anyway, schoenen Gruss nach Moers. Ich galub ja immer noch das ich zu schlecht bewertet wurde. 😉 Aber das macht nix! Viel Glueck!!

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