Als Antwort auf: Heiliger Michael, Heiliger Georg und der Welttag des Buches

In Großbritannien, besser England, gibt es Bestrebungen zur „Abschaffung“ von St. George:

„Anger as St George’s parade cancelled“
Link:
http://www.thetelegraphandargus.co.uk/news/newsindex/display.var.2206609.0.anger_as_st_georges_parade_cancelled.php

Aussagekräftiger
„ST GEORGE’S PARADE SCRAPPED… IN CASE IT UPSETS MUSLIMS“
Link:
http://www.dailystar.co.uk/news/view/35580/St-George-s-parade-scrapped-in-case-it-upsets-Muslims/

Wacht und steht endlich auf, ihr Christenleut‘!

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Heiliger Michael, Heiliger Georg und der Welttag des Buches

Der 23. April ist auf Empfehlung der UNESCO seit 1995 der „Welttag des Buches“.

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Warum gerade der 23. April?
Es ist der Namenstag des Heiligen Georg, der an jenem Tage im Jahre 303 offenbar als Märtyrer in Lod (bei Tel Aviv) starb. Nach einer knappen Schilderung des Kirchenvaters Eusebius (+ 339) soll er in der Zeit der Christenverfolgung durch den römischen Kaiser Diokletian (284-305) durch allerlei Foltermethoden dem Christentum abschwören. Georg blieb jedoch standhaft.

In Katalanien gibt es einen alten Brauch, am Namenstag des Volksheiligen Georg Rosen und Bücher zu verschenken.

Über Georg gibt es zahlreiche Legenden, deren Wahrheitsgehalt aber so dürftig erschien, dass ihn Papst Paul VI. 1969 aus dem offiziellen Heiligenkalender streichen ließ. 1975 erschien jedoch der insbesondere in der orthodoxen Kirche als Großmärtyrer und Erzmärtyrer durch zahlreiche Ikonen verehrte Volksheilige auch wieder im Römischen Generalkalender.

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Am bekanntesten ist die Legende Georgs als Drachentöter, als Kämpfer gegen das Böse. Oft wird er als Ritter mit Lanze auf einem weißen Pferd abgebildet wie er gerade den Drachen tötet.

Bei der Auswahl der Flagge Georgiens (rotes Georgskreuz mit vier roten Nebenkreuzen) haben die Georgslegenden durchaus eine Rolle gespielt. Es gibt dort den Mythos vom Weißen Georg, der mit dem mythologischen Krieger Giorgi, einem heidnischen Mondgott, in Beziehung steht. Er soll in den Augen der Bevölkerung später mit dem Schutzheiligen Georgiens, dem Heiligen Georg, verschmolzen sein. Giorgi besitzt die kämpferischen Eigenschaften Georgs und kämpft gegen Ungerechtigkeit.

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Auch die Deutschen Pfadfinder St. Georg (DPSG) haben den Heiligen Georg als Schutzheiligen, weil es bei ihnen auch um Tapferkeit und Einsatz gegen Ungerechtigkieten geht (Motto: „Jeden Tag eine gute Tat.“).

Und was ist mit dem Heiligen Michael?
Er ist eigentlich das Original des Drachentöters, wie man im letzten
Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, im 12. Kapitel, Vers 7-9 nachlesen kann:

„7 Dann brach im Himmel ein Krieg aus. Michael mit seinen Engeln
kämpfte gegen den Drachen. Der Drache mit seinen Engeln wehrte sich;
8 aber er konnte nicht standhalten. Er und seine Engel durften nicht länger im Himmel bleiben.
9 Der große Drache wurde hinuntergestürzt! Er ist die alte Schlange,
die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt.
Er wurde auf die Erde hinuntergestürzt mit allen seinen Engeln.“

Da der Schutzheilige Michael während der Zeit der Kreuzzüge offenbar immer mehr an Popularität verlor, wurde seine Eigenschaft, gegen den Satan zu kämpfen, immer mehr auf den Heiligen Georg, der ja aus Palästina stammt, übertragen.

Weblinks:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Georg
http://www.welttag-des-buches.de/

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Als Antwort auf: Palmen, Gold und Christusglaube

>Hi,

… Fisch 😉

Warum so amerikanisiert?

> liegen nicht A(lpha) und O(mega) eng beieinander?

Bei der Osterkerze schon. Aber da bedeuten sie Anfang und Ende der Welt in Christus, also weit über das Leben des historischen Jesus hinaus gedacht.

> Sind nicht Triumph und Niederlage die zwei Seiten
> einer Medaille?

Für alles gibt es eine Zeit, heißt es im Buch Kohelet. Und „Medaille“ erinnert mich irgendwie zu sehr an Gold und Geld.

Mir ging es in meinem Beitrag um das theologisch-liturgische Auseinanderfrimeln der Inhalte eines einzigen Sonntagsgottesdienstes. Zwei Themen gleichzeitig sind da schon schwer in 45-60 Minuten 😉

Warum verdrängt man so schnell, dass das Heil Jesu durch Palmsonntag auch zu den Städtern in Jerusalem kommt? Sie erhielten zumindest eine reelle Chance, das Reich Gottes mit den Händen (wenn schon nicht mit dem Kopf ;-)) zu begreifen. Und längst nicht alle Menschen aus Jerusalem schrien hinterher „Kreuzige ihn!“. Durch frühchristliche Redaktion wurde das Matthäus-Evangelium (ca. 80 nChr) an manchen Stellen recht antijüdisch ausgerichtet.

Mal sehen, was DER SPIEGEL in der aktuellen Ausgabe (13/2008) angerichtet hat … Titel: „Als Jesus noch ein Guru war. Von der Christus-Sekte zur Weltreligion“

Anhaltend österliche Grüße, TN

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Ostermarsch am Niederrhein

wz_niw
Eine ganz andere Art des Ostermarsches begannen am Sonntag Mitglieder und Freunde des am 20. Januar 2005 in Moers gegründeten Vereins „Niederrheinische Berg- und Wanderfreunde e.V.“. Ihre 7-tägige Tour führt sie nicht nach Emmaus, wie einst einige Jünger Jesu, sondern über den selbst entworfenen und mit markantem Wanderzeichen ausgezeichneten (siehe Grafik) neuen „NiederrheinWeg“. Von Moers aus geht es über Neukirchen-Vluyn nach Rheurdt, wo am 21. April 2007 vor dem Rathaus feierlich das erste Schild des Weges gesetzt wurde. Der Weg verläuft weiter über Kamp-Lintforter Gebiet nach Issum und Alpen.

Die Wanderaktivitäten des jungen Vereins am Niederrhein geben durch die Neuanlage des „NiederrheinWegs“ einen wichtigen Impuls für die touristischen Aktivitäten des „Landschaftspark NiederRhein“ [1], der sich für die Zeit nach dem Bergbau am großen Vorbild des „Emscher Landschaftsparks“ [2] orientiert. Dieser ging aus der zwischen 1989 und 1999 veranstalteten „Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscherpark“ [3] hervor.

Die gegenüber dem Ruhrgebiet zeitversetzte Erschließung des Niederrheins durch den Bergbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts (noch besteht das Bergwerk West in Kamp-Lintfort) hat nun auch wieder zeitversetzt die Wandlung der Industrieflächen (u.a. die zahlreichen Bergehalden) zu Kultur- und Tourismusflächen zur Folge. Mit der 85 Meter hohen „Pattberghalde“ auf Moerser Gebiet begann eine Rekultivierung der Landschaft. Auch die 102 Meter hohe Halde „Norddeutschland“ in Neukirchen-Vluyn [4] ermöglicht mittlerweile zahlreiche Freizeitaktivitäten. Und auf der etwa gleich hohen „Halde Rheinpreussen“ [5] wurde am 8. August 2007 eine überdimensionelle Grubenlampe, die der Künstler Otto Piene entworfen hatte, zum ersten Mal „entzündet“. Abends tauchen seitdem 35 Leuchtmasten ca. 8.000 Haldenquadratmeter in ein rotes Licht [6].

Kein Wunder, dass sich nun am „bergischen“ Niederrhein ein Verein der Berg- und Wanderfreunde gründete. Einige Mitglieder des Vereins unternahmen übrigens schon seit 1996 in den Alpen gemeinsame Bergtouren.

Weitere Informationen und Kartenmaterial zum „NiederrheinWeg“ befinden sich auf der Vereinshomepage:
http://niederrheinische-berg-und-wanderfreunde.de/

Weitere Links:
[1] http://www.landschaftspark-niederrhein.com/
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Emscher_Landschaftspark
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Bauausstellung_Emscher_Park
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Norddeutschland
[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Rheinpreußen
[6] http://www.landmarke-grubenlampe.de/

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Ostermarsch am Niederrhein

wz_niw
Eine ganz andere Art des Ostermarsches begannen am Sonntag Mitglieder und Freunde des am 20. Januar 2005 in Moers gegründeten Vereins „Niederrheinische Berg- und Wanderfreunde e.V.“. Ihre 7-tägige Tour führt sie nicht nach Emmaus, wie einst einige Jünger Jesu, sondern über den selbst entworfenen und mit markantem Wanderzeichen ausgezeichneten (siehe Grafik) neuen „NiederrheinWeg“. Von Moers aus geht es über Neukirchen-Vluyn nach Rheurdt, wo am 21. April 2007 vor dem Rathaus feierlich das erste Schild des Weges gesetzt wurde. Der Weg verläuft weiter über Kamp-Lintforter Gebiet nach Issum und Alpen.

Die Wanderaktivitäten des jungen Vereins am Niederrhein geben durch die Neuanlage des „NiederrheinWegs“ einen wichtigen Impuls für die touristischen Aktivitäten des „Landschaftspark NiederRhein“ [1], der sich für die Zeit nach dem Bergbau am großen Vorbild des „Emscher Landschaftsparks“ [2] orientiert. Dieser ging aus der zwischen 1989 und 1999 veranstalteten „Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscherpark“ [3] hervor.

Die gegenüber dem Ruhrgebiet zeitversetzte Erschließung des Niederrheins durch den Bergbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts (noch besteht das Bergwerk West in Kamp-Lintfort) hat nun auch wieder zeitversetzt die Wandlung der Industrieflächen (u.a. die zahlreichen Bergehalden) zu Kultur- und Tourismusflächen zur Folge. Mit der 85 Meter hohen „Pattberghalde“ auf Moerser Gebiet begann eine Rekultivierung der Landschaft. Auch die 102 Meter hohe Halde „Norddeutschland“ in Neukirchen-Vluyn [4] ermöglicht mittlerweile zahlreiche Freizeitaktivitäten. Und auf der etwa gleich hohen „Halde Rheinpreussen“ [5] wurde am 8. August 2007 eine überdimensionelle Grubenlampe, die der Künstler Otto Piene entworfen hatte, zum ersten Mal „entzündet“. Abends tauchen seitdem 35 Leuchtmasten ca. 8.000 Haldenquadratmeter in ein rotes Licht [6].

Kein Wunder, dass sich nun am „bergischen“ Niederrhein ein Verein der Berg- und Wanderfreunde gründete. Einige Mitglieder des Vereins unternahmen übrigens schon seit 1996 in den Alpen gemeinsame Bergtouren.

Weitere Informationen und Kartenmaterial zum „NiederrheinWeg“ befinden sich auf der Vereinshomepage:
http://niederrheinische-berg-und-wanderfreunde.de/

Weitere Links:
[1] http://www.landschaftspark-niederrhein.com/
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Emscher_Landschaftspark
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Bauausstellung_Emscher_Park
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Norddeutschland
[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Rheinpreußen
[6] http://www.landmarke-grubenlampe.de/

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Als Antwort auf: Palmen, Gold und Christusglaube

„Bei der Eröffnung der Karwoche (Palmsonntag) stört mich liturgisch eigentlich schon längere Zeit das Missverhältnis zwischen dem feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem und der just im nächsten Moment verlesenen Passionsgeschichte“.

Hi,

liegen nicht A(lpha) und O(mega) eng beieinander? Sind nicht Triumph und Niederlage die zwei Seiten einer Medaille? Gehört nicht beides zusammen?

Dich „scheint“ das zu stören. Doch: Was stört wirklich? Sag´s mir.

Ganz liebe, gleichermaßen Karfreitags- wie Ostergrüße

Mandelsplitter … alias HG Hinz

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Als Antwort auf: Palmen, Gold und Christusglaube

die Menschen, die Jesus zujubeln, schreien wenige Tage später „kreuzige ihn“; darum finde ich es passend, die Passion zu verlesen. Aber im Ganzen müßte die liturgische Gestaltung konsequenter sein: Verlesendes Einzuges in Jerusalem außerhalb des Kirchenraumes, Prozession in die Kirche … usw … und auch ein paar deutende Worte.

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Als Antwort auf: Palmen, Gold und Christusglaube

hhhmmmm, ist der mensch dem Glauben im Weg?! Sieht wohl so aus. Die Religion ist sicherlich Gott im Weg. Meistens, jedenfalls….

Thomas, ein gesegnetes Osterfest. Vielleicht sehen wir uns ja mal.

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Palmen, Gold und Christusglaube

kar_ostern
Bei der Eröffnung der Karwoche (Palmsonntag) stört mich liturgisch eigentlich schon längere Zeit das Missverhältnis zwischen dem feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem und der just im nächsten Moment verlesenen Passionsgeschichte. Wozu dann die Bezeichnung Palmsonntag, wenn es eigentlich ein Passionssonntag ist?

Hier in der Stadt war immerhin „Moerser Frühling“ (nein, nicht unter Palmen) inklusive verkaufsoffenem Sonntag ab 13 Uhr. Es tropfte allerdings am hochheiligen Tag – Gott sei Dank! – so viel Weihwasser vom Himmel, dass es die Aktivitäten und Umsätze beim eher neuheidnischen Frühlingstreiben arg einschränkte.

Und DER SPIEGEL titelt in dieser Karwoche (Heft 12/2008), in der der Goldpreis angesichts der Kreditkrise (credere = glauben!) in den USA (gods own country …) wieder mal einen Höchstwert erklommen hat: „Schmutziges Gold. Das mörderische Schuften für den Luxus der Reichen“. – Da kommt immerhin beides vor: äußerlicher Glanz und Hosianna für die einen und böse Kreuzerfahrung für die anderen.

DER SPIEGEL weist auf seiner Website – zu den bevorstehenden Feiertagen passend – auf sein Jesus-Dossier hin: „Bibel- Forschung: Ein Mensch namens Jesus“ (–> http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=15239644)

DER SPIEGEL druckte vor etlichen Jahren in der Adventszeit, die Neuauflage von Rudolf Augsteins Jesus-Buch war gerade erschienen, in Heft 50/1999 vom 13.12.1999, ab Seite 130 ein im typischen SPIEGEL-Stil (the masters voice – Augstein, Gott hab ihn selig, lässt grüßen!) geführtes Interview mit dem evangelischen Neutestamentler Andreas Lindemann über die Widersprüche zwischen Jesus-Forschung und kirchlichen Lehren ab: „Ist Jesus dem Glauben im Weg?“

Über den Theologen Lindemann und dessen Wirkungsstätte erfährt man hier Näheres:
–> http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Forschungsakademie
–> http://www.kiho-bethel.de/lehrende/lindemann.html

Lindemann verstand es im Interview übrigens famos, den bedrängenden SPIEGEL-Autoren Werner Harenberg und Manfred Müller die typisch einseitige Augstein-Masche im Umgang mit Theologen-Zitaten in dessen Jesus-Buchauflagen vorzuhalten.

Ob Christus wohl heute im Himmel dem verehrten Rudolf Augstein im Weg stehen mag? :-/

Mit vorösterlichen Grüßen, Kar-Fragen stellend …

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Palmen, Gold und Christusglaube

kar_ostern
Bei der Eröffnung der Karwoche (Palmsonntag) stört mich liturgisch eigentlich schon längere Zeit das Missverhältnis zwischen dem feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem und der just im nächsten Moment verlesenen Passionsgeschichte. Wozu dann die Bezeichnung Palmsonntag, wenn es eigentlich ein Passionssonntag ist?

Hier in der Stadt war immerhin „Moerser Frühling“ (nein, nicht unter Palmen) inklusive verkaufsoffenem Sonntag ab 13 Uhr. Es tropfte allerdings am hochheiligen Tag – Gott sei Dank! – so viel Weihwasser vom Himmel, dass es die Aktivitäten und Umsätze beim eher neuheidnischen Frühlingstreiben arg einschränkte.

Und DER SPIEGEL titelt in dieser Karwoche (Heft 12/2008), in der der Goldpreis angesichts der Kreditkrise (credere = glauben!) in den USA (gods own country …) wieder mal einen Höchstwert erklommen hat: „Schmutziges Gold. Das mörderische Schuften für den Luxus der Reichen“. – Da kommt immerhin beides vor: äußerlicher Glanz und Hosianna für die einen und böse Kreuzerfahrung für die anderen.

DER SPIEGEL weist auf seiner Website – zu den bevorstehenden Feiertagen passend – auf sein Jesus-Dossier hin: „Bibel- Forschung: Ein Mensch namens Jesus“ (–> http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=15239644)

DER SPIEGEL druckte vor etlichen Jahren in der Adventszeit, die Neuauflage von Rudolf Augsteins Jesus-Buch war gerade erschienen, in Heft 50/1999 vom 13.12.1999, ab Seite 130 ein im typischen SPIEGEL-Stil (the masters voice – Augstein, Gott hab ihn selig, lässt grüßen!) geführtes Interview mit dem evangelischen Neutestamentler Andreas Lindemann über die Widersprüche zwischen Jesus-Forschung und kirchlichen Lehren ab: „Ist Jesus dem Glauben im Weg?“

Über den Theologen Lindemann und dessen Wirkungsstätte erfährt man hier Näheres:
–> http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Forschungsakademie
–> http://www.kiho-bethel.de/lehrende/lindemann.html

Lindemann verstand es im Interview übrigens famos, den bedrängenden SPIEGEL-Autoren Werner Harenberg und Manfred Müller die typisch einseitige Augstein-Masche im Umgang mit Theologen-Zitaten in dessen Jesus-Buchauflagen vorzuhalten.

Ob Christus wohl heute im Himmel dem verehrten Rudolf Augstein im Weg stehen mag? :-/

Mit vorösterlichen Grüßen, Kar-Fragen stellend …

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